Letzte Änderung am Mittwoch, den 25.08.2010
Bürgerbus für Michendorf
Der Gemeinde Michendorf steht ab sofort der neue werbefinanzierte Bürgerbus, ein Ford Transit, zur Verfügung. Insgesamt 41 Unternehmen ist es zu verdanken, dass am 21. Juli 2010 der Bus von der Firma Mobil Marketing in Empfang genommen werden kann. Die Finanzierung und Realisierung der Fahrzeugbeschaffung wurde durch die Firmenanzeigen der Unternehmen ermöglicht.
Der Bus wird von der Gemeinde allen örtlichen Vereinen, Verbänden und öffentlichen Einrichtungen, sowie den in der Hauptsatzung der Gemeinde Michendorf aufgeführten Beiräten für erforderliche Fahrten zur Verfügung gestellt. In jedem Fall wird der Bus eine Bereicherung für die Gemeinde Michendorf, die für die Unterhaltung des Fahrzeugs aufkommt.
Die Richtlinie zur Nutzung des Bürgerbusses und den Antrag finden Sie auf unserer Internetseite unter Formulare / Hauptamt. Bei Fragen steht Ihnen Frau Nagler, Tel.: 033205 – 598 44, zur Verfügung.
Ein herzliches Dankeschön für diese hervorragende Leistung zum Wohle unserer Gemeinschaft in Michendorf gilt den nachfolgend genannten Werbern:
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Spender & Sponsoren des Fahrzeugs:
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o Agro Saarmund e.G. o Architekturbüro Sonja Lieberwirth o Baumpflege Ralf Bach o Bauunternehmen GmbH & Co. Kg Matthäi o Blumenkorb Kestein o Container Service Nielebock o Ego Vital o Elektro Kempa o Elektro Langner o Eurovia Beton GmbH o Friseursalon Christine Rösler o Fußbodentechnik GmbH Kudell o Haus- & Rohrservice Waage o Haus- und Gartenservice Witte o Heyde Gebäudereinigung o Hotel am Wald o HSW Gebäudereinigung Potsdam GmbH o Ingenieurbüro Frank Basler o Ingenieurbüro für Geotechnik Maschke o „Knigge-Trainer“ Hundetherapeutin M. Kahnert o Kreuzpunkt Pflegedienst o Malermeister Jaretzke |
o Märkische Baugesellschaft mbH o Maurermeister S. Blume o Mecklenburgische Versicherungsgruppe Bezirksvertretung C. Jechow o Mittelmärkische Wasser- u. Abwasser GmbH o MKD Michendorfer Krandienst GmbH o Natürlich Grün Potsdam GbR o Postbank Finanzberatung AG o RASK Brandenburg GmbH Niederl. Glindow o Reifen Wolf o Rohrrettung und Umweltschutz Schiffmann GmbH o Rosengut Langerwisch GmbH & Co. KG o SRS Hausverwaltungs GmbH o Teuchert Zauntechnik GmbH o Tierarztpraxis C. Seelig o Transport- und Baustoffhandel Syring o Trockenbau und Zimmerei Tietze GmbH o Vermessungsbüro Ingelore Feldhaus o Winterdienst Lothar Quandte o Württembergische Versicherung und Finanzdienstleistungsbüro Sommerlatte |
20 Jahre Gemeindevertretung Michendorf
Am 6. Mai 1990 fanden die ersten freien und demokratischen Kommunalwahlen auf dem Gebiet der ehemaligen DDR statt. So wurden in den damals eigenständigen Gemeinden Fresdorf, Langerwisch, Michendorf, Stücken, Wildenbruch und Wilhelmshorst die Gemeindevertretungen gewählt. Aus Anlass dieses 20-jährigen Jahrestages wurden alle damaligen Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter zu einem feierlichen Zusammentreffen mit den Mitgliedern der heutigen Gemeindevertretung und der Ortsbeiräte am 2. Juli 2010 in das Gemeindezentrum Langerwisch eingeladen. In einer ungezwungenen Veranstaltung unter der Schirmherrschaft von Cornelia Jung (Bürgermeisterin) und Reinhard Mirbach (Vorsitzender der Gemeindevertretung) kam es zu zahlreichen Gesprächen und einem interessanten Gedankenaustausch zwischen den damaligen und heutigen Abgeordneten. Die Ortsvorsteher /-in von Fresdorf, Langerwisch, Michendorf, Stücken, Wildenbruch und Wilhelmshorst schilderten die positive Entwicklung der heutigen Ortsteile und gaben eine Ausblick auf zukünftige Vorhaben. Neben dieser chronologischen Darstellung sorgten Herr Oed und Frau Baltzer mit gut recherchierten Anekdoten aus der Anfangszeit der Gemeinde für Staunen und Erheiterung. Weiterer Höhepunkt war der gemeinsame Tortenanschnitt durch Frau Jung und Herrn Mirbach. Die reich verzierte Torte mit Wappen der Gemeinde Michendorf wurde extra aus Anlass des 20-jährigen Jubiläums von der ortsansässigen Bäckerei Mende gespendet. Begleitet wurde die gelungene Veranstaltung durch Auftritte der Musikschule Fröhlich, der Tanzgruppe der Grundschule Michendorf und des Posaunenchors Wilhelmshorst. Bei der Vorbereitung der Veranstaltung wurden wir kompetent von Frau Kislat unterstützt. Ein herzliches Dankeschön auch an Frau Baltzer, Herrn Kroll, Herrn Oed, Herrn Pilling und Herrn Reinkensmeier, die als Arbeitsgruppe „ 20 Jahre Gemeindevertretung“ einen großen Anteil am Erfolg des Zusammentreffens hatten.Cornelia Jung (Bürgermeisterin)
Reinhard Mirbach (Vorsitzender der Gemeindevertretung)
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Theater - Förderverein gegründet
bÜHNENfREUNDE Die Gründungsmitglieder
Michendorfs neues Theater, die kLEINEbÜHNE im Volkshaus, hat neue Freunde und Förderer.
Regisseur Siegfried Patzer hat aus eigener Kraft der kLEINENbÜHNE zu einer Spielstätte verholfen. Jetzt geht es darum die frisch entstandene neue Bühnenkultur in unserer Gemeinde zu beleben, zu unterstützen und im öffentlichen Bewusstsein zu verankern. Im Foyer des neuen Theaters in Michendorf haben sich deshalb am 1. Juli 2010 insgesamt 13 Personen aus Langerwisch, Michendorf, Stücken, Wildenbruch, Wilhelmshorst, Potsdam und Berlin versammelt, um den Verein bÜHNENfREUNDE zu gründen.
Kultur hat einen wichtigen Stellenwert für das gesellschaftliche Leben. In unserer reiz-überfluteten Mediengesellschaft haben traditionelle Bühnenveranstaltungen - wie Theater, Kleinkunst, Lesungen, Konzerte - einen wesentlichen Anteil an der Förderung einer persönlichen und mitmenschlichen Kommunikation. Menschen aus allen Ortsteilen und auch aus den Nachbargemeinden, die Interesse an der Förderung der Kultur in unserer Gemeinde haben, sind daher eingeladen, im Verein bÜHNENfREUNDE mitzumachen.
Der Förderverein Vorstand
Zum Vorstand der bÜHNENfREUNDE wurden gewählt:
als Vorsitzende Ulrike Braun aus Michendorf,
als stellvertretender Vorsitzender Udo Reich aus Stücken,
als Kassenwart Andree Halpap aus Langerwisch,
sowie als Beisitzer
Cornelia Jung aus Langerwisch, Bürgermeisterin der Gemeinde Michendorf
Reinhard Mirbach aus Wilhelmshorst, Vorsitzender der Gemeindevertretung,
Dr. Thorsten Purps, Rechtsanwalt aus Potsdam
Dr. Klaus-Dieter Becker aus Langerwisch, Vorsitzender des Kulturbundes Michendorf
Blumenviertel in Michendorf erhält Grundausbau
Am 9.07.2010 konnte Ortsvorsteher Hartmut Besch mit der Bürgermeisterin Cornelia Jung, Baubeteiligten, sowie zahlreichen Anwohnern die erstmalige Herstellung von Tulpenweg, Dahlienweg und Nelkenweg, die im vereinfachten Ausbauprogramm von der Michendorfer Firma Schmihing & Haag geplant wurde, der Öffentlichkeit offiziell übergeben. Außerdem wurden die Trinkwasserleitungen mit dem WAZV „ Mittelgraben“ erneuert. Teilweise wurde auch Straßenbeleuchtung erneuert oder ergänzt.Insgesamt wurde in den drei Straßen eine Fahrbahnlänge von 777 Metern in einer Breite von 4,75 Meter verbaut. Die voraussichtlichen Kosten betragen 262,8 T Euro. Anwohnerin Thea Radke betonte: „ ...wir sind der Gemeinde für die günstigen Finanzierungsmodalitäten für den Anliegerbeitrag sehr dankbar, so dass wir es uns alle leisten können“. Die Bürger wurden von der Bürgermeisterin und dem Ortsvorsteher bei 37 Grad im Schatten zu einem „Gläschen Sekt“ eingeladen. Schon bald stand die nächste Diskussion an, steht doch die Strassen Reinigungsatzung vor der Tür. Die meisten wollten sich nicht mehr vorstellen die Schneebeseitigung selbst durchzuführen, für manche allerdings eine Frage der Kosten.
Ute Freudenberg tauft Rose "Jugendliebe"
Als der Hit „Jugendliebe“ von Ute Freudenberg im Jahre 2005, durch ein Zuhörervotum das Prädikat des beliebtesten Hits aus Ostdeutschland zuerkannt wurde, konnte Sie nicht ahnen, dass es noch mal eine zweite Jugendliebe geben wird.
Am 22.05.2010 gelang es der Familie Bräutigam mit der Unterstützung von Veranstalter Oliver Genrich aus Langerwisch, Frau Freudenberg für die Taufe einer neuen Rose, nach Langerwisch zu holen. Um 15:00 begrüßte Herr Bräutigam die ca. 400 Besucher in einem der riesigen Gewächshäuser des Rosengutes. Kati Bräutigam erzählte dann kurz zur Historie wie es vor 20 Jahren begann. Die Produktion war nicht mehr profitabel und die Primeln und Geranien wurden zu dieser Zeit, noch im Boden gezogen, auch die Anzahl von 4000 Rosen pro Jahr kann man nicht mehr mit heute vergleichen. Jetzt, nach 20 Jahren, kann das Rosengut auf eine Produktion von 70.000 Rosen im Container und 3.000.000 Topfpflanzen pro Jahr, verweisen. 30 Mitarbeiter sind dazu nötig und zeigen mit Hingabe und Ideenreichtum ihre Floristenkunst. Um nun zur heutigen Taufe zu kommen, berichtete der Rosenzüchter Herr Kordes wie er im Jahre 2008 von den Bräutigams angesprochen wurde , ob er nicht eine Züchtung hätte die einen außergewöhnlichen Anspruch hat und einen besonderen Namen verdiente.
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Frühlingsfest der Initiative "Lärmschutz Jetzt"!
Einiges haben wir also in den letzten Wochen schon erreichen können. Auch wenn wir den Durchbruch bei den Gesprächen leider noch nicht verkünden können – allein die große Zahl an Einwendungen, die große Unterstützung in der Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik sowie der erste Runde Tisch für den Lärmschutz an der A10 sind für uns als Initiative wichtige erste Erfolge. Für diese große Unterstützung, die wir von so vielen Menschen erhalten haben, haben wir uns darum am 17. April mit einem kleinen Frühlingsfest bedankt.
Bei stimmungsvoller Live-Musik von Dieter Herrmann und irischer Volksmusik der Familie Grüneberg und Freunden haben wir mit vielen Mitstreitern aus unseren Gemeinden Michendorf und Schwielowsee und auch mit einigen Landtagsabgeordneten an unserem Bürgerbüro diese Erfolge gefeiert. Selbst das Wetter hat uns nicht im Stich gelassen – war einige Tage vor unserem Fest kaum an Frühling zu denken gab es zu unserem Frühlingsfest dann strahlenden Sonnenschein und frühlingshafte Temperaturen.
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Politik - Viele Gespräche
Eine wichtige Rolle bei unseren Bemühungen nach mehr Lärmschutz kommt der Politik zu. Darum bemühen wir uns um Unterstützung aus allen politischen Parteien. Wir konnten mittlerweile nicht nur alle im Landtag vertretene Fraktionen von unseren Forderungen überzeugen – auch der brandenburgischen Verkehrsminister Herr Jörg Vogelsänger (SPD) hat im Landtag zugesagt sich für einen verbesserten Lärmschutz einzusetzen. Er hat dies in einem internen Gespräch, das wir mit dem Minister am 7. April in unserem Bürgerbüro führen konnten, bestärkt.
Auch unsere Idee eines "Runden Tisches“ für den Lärmschutz an der A10 konnten wir erstmals verwirklichen. Auf Einladung von Frau Staatssekretärin Katherina Reiche (CDU) haben wir Bundes- und Landesverwaltung gemeinsam mit den Kommunen und unserer Initiative am 12. April zum ersten Mal an einen Tisch bekommen. Zu diesem Runden Tisch konnten wir in unserem Bürgerbüro neben Frau Reiche auch den Staatssekretär des brandenburgischen Verkehrsministeriums Herrn Bretschneider, als Vertreter des Bundesverkehrsministeriums Herrn Dr. Gehrung, die beiden Bürgermeisterinnen von Michendorf und Schwielowsee Frau Jung und Frau Hoppe sowie Herrn Genilke aus dem Landtag begrüßen.
Bei unseren Bemühungen werden wir von der regionalen und lokalen Politik unterstützt. Unser besonderer Dank geht an die beiden Bürgermeisterinnen von Schwielowsee und Michendorf, Frau Cornelia Jung (parteilos) und Frau Kerstin Hoppe (CDU), an Herrn Steffen Komann und Herrn Reinhard Mirbach (beide CDU Ortsverband Michendorf), an die Landtagsabgeordneten Susanne Melior (SPD), Saskia Ludwig (CDU), Marion Vogdt (FDP), Andreas Bernig (DIE LINKE) und Michael Jungclaus (Bündnis90/Die Grünen) sowie an die Bundestagsabgeordneten Andrea Wicklein (SPD), Katherina Reiche (CDU) und Cornelia Behm (Bündnis 90/Die Grünen).
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Bilder oben: Runder Tisch - Initiatorin Katharina Reiche mit Staatssekretär Brettschneider |
Bilder unten: Termin mit Minister Vogelsänger, Initiatorin Susanne Melior |
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Einwendungsverfahren beendet
Am 18.02.2010 war Einwendungsschluss zum Lärmschutz A 10. Zahlreiche Bürger nutzten bis zur letzten Minute die Abgabemöglichkeit im Bürgerbüro und in der Verwaltung. Johannes Esselbach, von der Initiative Lärmschutz-Jetzt, übergab der Bürgermeisterin Cornelia Jung 564 Einwendungen, die sozusagen gestempelt und besiegelt wurden. Die Bürgermeisterin hatte sich bereit erklärt die Einwendungen per Verwaltungsboten der Anhörungsbehörde zuzustellen. Zum Abschluss gönnten sich die vielen ehrenamtlichen Bürger ein Gläschen, haben sie doch für die Interessen von betroffenen Mitbürgern viel Freizeit aufgewendet.
Märkische Allgemeine Zeitung
Potsdamer Neuste Nachrichten
Im Volkshaus Michendorf entsteht ein Theater
Im ehemaligen Volkshaus Michendorf errichtet Regisseur Siegfried Patzer ein kleines Theater. Als Eröffnungsinszenierung (Premiere Anfang Juni 2010) ist „Der Bockerer“ von Ulrich Becher und Peter Preses geplant.
Das Ensemble „kLEINEbÜHNE“
setzt sich aus Amateuren und Profis zusammen. Mit drei sehr erfolgreichen Inszenierungen hat sich das Ensemble über die Ortsgrenzen hinaus einen Namen gemacht. Die Produktionen wurden bisher vom Landkreis Potsdam-Mittelmark gefördert. Das Theater in Michendorf wird unter dem Dach des " Kulturbundes Michendorf " mit zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeitern gemeinsam mit Siegfried Patzer betrieben. Im Märkischen Bogen April veröffentlichen wir "Volkshaus im Wandel der Zeiten" weiteres über die Entwicklung des traditionsreichen Hauses.
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Bürgerbüro Michendorf Aktuell
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Michendorfer Grundschule informiert sich
Schüler im Lärmschutz Büro Ingo Heymann macht mit den Schülern Lärmmessungen.
Im Rahmen ihres PW Unterichts informierte sich am 11.2. eine Schulklasse der Michendorfer Grundschule. Dabei hatten sie die Möglichkeit anhand eines Phonmessgerätes selbst Lärm zu messen. So begaben sich die Schüler auf die Straße und kamen mit einem Messwert von 67 db ins Bürgerbüro zurück. Nun wollten die Schüler wissen was bedeutet es, wenn es leise ist. Alle im Bürgerbüro wurden mucksmäuschenstill und dennoch ergab der Wert 46 db. Ingo Heymann vom Bürgerbüro Lärmschutz-jetzt beantwortete geduldig die zahlreichen Fragen der erstaunlich interessierten Schüler, wohnen sie doch teilweise selbst im Bereich der lärmaktiven A 10. Auch ihre Schule befindet sich ca. 1000 m von der Autobahn entfernt dessen Rauschen deutlich vernehmbar ist, zusätzlich die direkt vor der Schule verlaufende Bahntrasse. Ferner erfuhren die Schüler das man durch die Teilnahme am Einwendungsverfahren seine demokratischen verbürgten Rechte wahrnehmen kann und sollte.
Großer Andrang herrschte im Bürgerbüro der Aktion Lärmschutz-jetzt in Michendorf. Kurz vor dem Ende der Einwendungsfrist haben sich zahlreiche Bürger über die beabsichtigten Baumaßnahmen informiert und eine Einwendung verfasst. Heute war rbb Fernsehen und Radio Antenne Brandenburg zu Gast. Erneut besuchte eine Schulklasse der Michendorfer Grundschule das Bürgerbüro.
"Geld sammeln für Lärmschutz"
Jan Mücke FDP Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
Der parlamentarische Staatssekretär Jan Mücke (FDP) hat auf eine Anfrage der Abgeordneten Andrea Wicklein (SPD) verkündet, dass beim Ausbau der A10 zusätzliche Maßnahmen für mehr Lärmschutz zu Lasten des Bundes nicht vorgesehen seien - der Bund aber freiwilligen Leistungen Dritter? für mehr Lärmschutz nicht ablehnend gegenüber stünde.“Wenn diese eigenartige Antwort des Bundesverkehrministeriums so zu verstehen ist, dass jetzt Anwohner den Lärmschutz selbst finanzieren sollen, dann müsste man diese Antwort schon als unverfroren und zynisch bezeichnen".
Aber vielleicht meint Herr Mücke ja auch die Finanzmittel, die beispielsweise für das Nationale Lärmschutzpaket zur Verfügung stehen. Dann sollte er das jetzt aber auch endlich in die konkrete Planung einfließen, denn sonst treibt man die Anwohner förmlich in die Klage gegen die Ausbauplanung. Das vielbeschworene Wachstum der CDU/FDP Regierung sollte auch im Wachstum an Lärmschutz erkennbar sein. Dies betrifft nicht nur die Michendorfer sondern viele Menschen in lärmintensiven Bereichen an deutschen Bundesautobahnen.
So breit die Unterstützung für Forderungen nach mehr Lärmschutz von CDU, FDP, SPD, LINKEN und GRÜNEN sind - so sehr sollte zu erwarten sein, dass sowohl SPD und LINKE in der Landesregierung als auch CDU und FDP in der Bundesregierung ihre verbale Unterstützung jetzt auch in konkrete Maßnahmen zum Lärmschutz umwandeln.
Unser Bürgerbüro eröffnet
Informationen und Hilfe beim Schreiben von Einwendungen
Nach der erfolgreichen Bürgerversammlung der Initiative "Lärmschutz Jetzt!" in der letzten Woche verstärken die engagierten Bürgerinnen und Bürger ihr Informationsangebot für die Bürger aus Michendorf und Schwielowsee: im Ortskern von Michendorf wurde eigens für diese Information ein Bürgerbüro eröffnet.
Die Eröffnungsfeier am Samstag war ein großer Erfolg. Die Räumlichkeiten des Bürgerbüros konnten die vielen Gäste kaum fassen, die mit den Initiatoren der Initiative die Eröffnung des neuen Bürgerbüros feiern wollten. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nutzen die Gelegenheit um die Planungsunterlagen anzusehen, mit den Initiatoren der Initiative "Lärmschutz Jetzt!" über mögliche weitere Aktionen zu sprechen und mit den anwesenden Politikern die Problem des Lärmschutzes an der Autobahn zu diskutieren. Und viele Gewerbebetriebe aus der Region unterstützten die Einrichtung und die Eröffnung des Bürgerbüros mit Sachspenden. Ob Räumlichkeiten, Technik, Kaffe oder Kuchen - alles wurde gesponsert.
Gefreut hat uns auch die breite Beteiligung aus der Bundes- und Landespolitik. Mit Susanne Melior (SPD) und Andreas Bernig (DIE LINKE) waren die beiden Regierungsfraktionen aus dem brandenburgischen Landtag vertreten. Dabei war auch Michael Jungclaus (GRÜNE), der den Vorsitz des Landtagsausschusses für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz im brandenburgischen Landtag inne hat, Saskia Ludwig (CDU), die stellvertretende Vorsitzende der CDU-Faktion im brandenburgischen Landtag sowie Sven Petke (CDU), der stellvertretende Landesvorsitzende der brandenburgischen CDU. Aus der Bundespolitik war Katarina Reiche (CDU) gekommen, die als Staatssekretärin im Bundesumweltministerium mit dem Thema Lärmschutz auch beruflich betraut ist. Aus dem Europaparlament konnten wir Elisabeth Schroedter (GRÜNE) begrüßen.Bildergalerie der Eröffnung
A 10 Bürgerversammlung in Michendorf
Zirka 300 besorgte Bürger nahmen an der Veranstaltung teil, die vielen Augen und Ohren öffneten. Die an der Sache orientierte, hervorragend organisierte Veranstaltung ehrenamtlich tätiger Bürger ist mit Blick auf die zu erwartenden Einwendungen auf ein gutes Fundament gestellt. Allgemein herrschte die Meinung, dass mit einer breiten Unterstützung seitens der Landespolitik nicht zu rechnen ist. Weitere Veranstaltungen und gegenfalls Demonstrationen werden sicherlich unausweichlich bleiben, gilt es doch auch für zukünftige Generationen einen lebenswerten Raum zu gestalten.
Die Forderungen der AG: 1. Einbau von Flüsterasphalt (offenporigen Asphalt – OPA) in die Fahrbahnen
Nur durch diese Maßnahme kann der Lärm bereits am Entstehungsort aktiv verhindert werden – in anderen Bundesländern ist diese Form des Lärmschutzes längst üblich!
2. Verlängerung der Lärmschutzwände auf der Nordseite
Ohne diese Verlängerung werden zukünftig die östlichen Wohngebiete der Gemeinde Michendorf der Verlärmung schutzlos preisgegeben! Auch für den Schutz der Wohngebiete und Naherholungsgebiete im Bereich Ferch und Lienewitzsee müssen Maßnahmen zum Lärmschutz vorgesehen werden. Weder für Langerwisch noch für Ferch oder den Lienewitzsee gibt es bislang irgendeine Lärmschutzplanung.
3. Bau von Lärmschutzwänden auf dem Mittelstreifen
Aufgrund der erheblichen Breite der neuen Autobahn ist die Lärmausbreitung nur durch zusätzliche Lärmschutzwände auf dem Mittelstreifen weiter einzugrenzen! denn im Bereich der Raststätte ist die Autobahn sogar mit insgesamt 12 Fahrspuren geplant - und im Bereich der Eisenbahnbrücke westlich der Raststätte werden die Richtungsfahrbahnen der Autobahn aus bautechnischen Gründen nochmals auf die doppelte Breite auseinander gezogen - was die Lärmausbreitung erheblich begünstigt.
4. Lärmschutzwand für die Parallelfahrbahn
Für die Auffahrt Michendorf in Richtung Magdeburg sind Parallelfahrbahnen geplant, die keinerlei Lärmschutz bekommen sollen, obwohl diese in unmittelbarer Nähe zur Wohnbebauung gebaut werden sollen.
5. Begrenzung der maximalen Höchstgeschwindigkeit
Im gesamten Ausbaubereich ist die maximal zulässige Höchstgeschwindigkeit aus Gründen der Verkehrssicherheit und aus Gründen des Lärmschutzes auf 100 km/h zu beschränken.
6. Rücknahme der nördlichen Verschwenkung
In den Orten Langerwisch und Michendorf soll die Autobahn nördlich - also in Richtung der Wohnbebauung - verschwenkt werden. Um den Abstand zur Wohnbebauung zumindest zu erhalten sind diese Trassierungen zurück zu nehmen.
7. Veränderung der geplanten Fahrbahnführung
Im Bereich der Auf- und Abfahrten für die beidseitige Raststätte und die Auf- und Abfahrt sind derzeit Parallelfahrbahnen geplant, die eine Ausbaubreite von insgesamt 12 Fahrspuren ergeben. Diese extreme Breite der Autobahn im Siedlungsbereich begünstigt die Lärmausbreitung sehr stark. Die Ausbaubreite muss daher in diesen Bereichen verringert werden.
8. Bepflanzung der Randbereiche
Die Randbereiche der Autobahn sind auf mindestens 100 Meter Tiefe vollständig zu bepflanzen.
Bilder der Bürgerversammlung
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Achtung Michendorfer - Lärmschutz Jetzt !!!
Engagierte Bürger aus Wilhelmshorst, Michendorf und Langerwisch setzen sich für mehr Lärmschutz ein.
ACHTUNG - AUSSCHLUSSFRIST FÜR EINWENDUNGEN: 18. Februar 2010 Es ist soweit, mit der öffentlichen Auslegung der Ausbaupläne beginnt das offizielle Verfahren zum Ausbau der A10! Jeder Betroffene sollte sich nun zu Wort melden - denn am Ende des Verfahrens steht das Baurecht für den Ausbau auf Acht Fahrspuren. Wer mehr Lärmschutz will muss jetzt eine Einwendung schreiben. Auch wer gegen den Ausbau klagen will muss jetzt eine Einwendung schreiben.
Was Jede(r) tun kann:
→ Schreiben Sie eine Einwendung, Hinweise finden Sie hier.
→ Schreiben Sie Briefe an Politiker und Zeitungen.
Sie können die Planunterlagen einsehen:vom 05. Januar bis 04. Februar in den Gemeinden Michendorf, Schwielowsee, Seddiner See, Kloster Lehnin, Nuthetal und Stahnsdorf.
Einsichtnahme in der Gemeindeverwaltung Michendorf während der Dienststunden:
Montag von 07.30 Uhr bis 12.00 Uhr und 13.00 Uhr bis 15.30 Uhr
Dienstag von 07.30 Uhr bis 12.00 Uhr und 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Mittwoch von 07.30 Uhr bis 12.00 Uhr und 13.00 Uhr bis 15.30 Uhr
Donnerstag von 07.30 Uhr bis 12.00 Uhr und 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Freitag von 07.30 Uhr bis 12.00 Uhr
sowie nach telefonischer Vereinbarung (Herr Barm 033205/598-33) auch außerhalb dieser Zeiten in der Gemeinde Michendorf zur allgemeinen Einsichtsnahme.
Hier erfahren Sie mehr...
1. Michendorfer Nikolauslauf
Ein großartiges Ereignis für Michendorf. Hunderte Nikoläuse gingen an den Start trotz regnerischem Wetter. Von Jung bis Alt ließ es sich die Läuferschar nicht nehmen teilzunehmen. Bürgermeisterin C. Jung, als Engel verkleidet, schickte die Läufer auf die Strecke. Zunächst starteten die Bambinis. Im Rahmen des Massenstarts konnte man eine Strecke von 2,5 km oder 10 km wählen. Die Walker waren 2,5 km unterwegs.
Den Organisatoren ist es zu danken diese Veranstaltung ins Leben gerufen zu haben. Es war ein enormer organisatorischer Aufwand zu betreiben, bei dem das Orga-Team von zahlreichen Vereinen, Schülern, Haus St. Norbert,FFW Michendorf und vielen mehr unterstützt wurden.
Hier erste Bilder des Nikolauslaufes....
Mehr unter: www.laufclub-michendorf.de
15.Jahre Heimatverein Stücken e.V.
Der Heimatverein Stücken e.V. feiert am 24. Oktober 2009 sein fünfzehnjähriges Bestehen. Dazu fand am 3.10. eine Feierstunde vor dem diesjährigen Ernteball statt. Für Diejenigen, die von Anfang an Mitglied im Verein sind, heut noch vier aktive, ist es kaum zu Glauben das schon wieder so viel Zeit seit der Gründung des Vereins vergangen ist. Der Verein besteht momentan aus 31 Mitgliedern. Hervor gegangen ist der Heimatverein Stücken e.V. aus dem damals noch aus „Ostzeiten“ bestehenden „Dorfclub“ in dem eigentlich alle Vorsitzenden der ortsansässigen Vereine vertreten sein sollten. Zu den Gratulanten gehörten Bürgermeisterin C.Jung, Vertreter Stückener Vereine, der Verein Langerwischer Bürger e.V. und der Kulturbund Michendorf, der mit einem Stand des Tauschkreises anwesend war.
Bürgerversammlung
Bedenkliche Ausbauplanung A 10 Michendorf
Mit großem Unbehagen wurden die Planungen der DEGES auf der Informationsveranstaltung im Michendorfer „Apfelbaum“ am 23.7.09 von den Bürgern der Gemeinde und deren Vertreter aus der Verwaltung und Gemeindevertretung entgegen genommen. So beklagte Bürgermeisterin C.Jung die nicht stattfindende Zusammenarbeit mit den Planern und Auftraggebern des Ausbau’s. Die Aussage der DEGES es hätte Abstimmungen mit der Gemeinde gegeben widersprach C.Jung vehement und forderte im Vorfeld des Planfeststellungsverfahrens Einsicht in die Unterlagen und bot die Hilfe der Verwaltung an. Gemeindevertreter W.Kroll sieht die Belange der Anwohner in keiner Weise berücksichtigt und H.Besch beklagte die Art und Weise wie dieses Projekt mit Unwahrheiten durchgepeitscht werden soll.
In die Planung wurden 470 betroffene Anlieger in die Planung einbezogen, so soll nördlich der A 10 eine Lärmschutzwand in der Länge von 3100 Metern, südlich von 2340 Metern bis zu einer Höhe von 10 Metern entstehen. Für den Mittelstreifen ist keine Lärmschutzwand geplant.
Die Dimensionierung der Lärmschutzwände erfolgt auf der Grundlage von 55 000 KFZ/Tag.
Die aktuelle Verkehrsbelastung beträgt bereits 88 000 KFZ/Tag, es wird in den nächsten Jahren mit einer Belastung von 117 000 KFZ/Tag gerechnet. Der Nachtruhepegel von 49db wird bei weitem überschritten und eine Erschütterungsmessung ist gar nicht in der Planung vorgesehen. Im Bereich der Raststätte und Abfahrt Michendorf entstehen sogar 12 Fahrspuren, wenn Zufahrt und Abfahrt einbezogen werden.
Turnwettkampf in Michendorf
Geräteturnen im Kreis Potsdam Mittelmark
Wanderpokal 2009
Regelmäßig werden Wettkämpfe der Kinder und Jugendlichen im Gräteturnen unter dem Dach des Kreissportbundes durchgeführt, die unmittelbare Ausrichtung wird den Turn-/ Sportvereinen übertragen. Das sind in der Regel die Kreismeisterschaften sowie Kreis-Kinder und Jugendsportspiele. Weiterhin finden Vergleichswettkämpfe im Geräteturnen statt. Hier kann auch das Turnen um Wanderpokale in einzelnen Altersgruppen/ Wertungsgruppengemäß Klassifikation und Übungsprogramm des Deutschen Turnerbundes eingeordnet werden.
In diesem Jahr fand das Pokalturnen in Michendorf, erstmalig in der neuen Turnhalle des Wolkenberg Gymnasiums statt. Diese Wettkämpfe fanden am 21.11. statt. 141 Turnerrinnen und Turner im Alter von 6-14 Jahren waren in insgesamt 30 Mannschaften angetreten und kämpften um Wanderpokale.
Bilder vom Wettkampf
Kulturbund präsentiert "Vielfalt der Kleinkunst"
Am 15.November präsentierte der Kulturbund Michendorf im Apfelbaum Michendorf die 2.Veranstaltung "Vielfalt der Kleinkunst". Es war ein breit gefächertes Programm von über 2 Stunden, in denen sich kleine und große Künstler ausprobieren konnten. Initiatorin Dr. Erika Gaumer-Becker konnte sich auf die Mitwirkenden verlassen.
Hier ein Artikel zur Veranstaltung.
Hier Bilder der Veranstaltung
Neue Preise ab Oktober 2009
Liebe Leser des Märkischen Bogen,
in unserer Zeitschrift Ausgabe Oktober ist es im Artikel über die Wasser und Abwasserpreise, Seite 6, zu einem drucktechnischen Problem gekommen. Die Preise wurden nicht übernommen. Bitte entnehmen Sie die Preise der folgenden Liste.
Die Redaktion
Quelle: MWA 17.09.2009
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Abwasser alter Preis 3,98 € je Kubikmeter |
Abwasser neuer Preis 4,03 € je Kubikmeter |
Trinkwasser alter Preis 1,67 € je Kubikmeter |
Trinkwasser neuer Preis 1,81 € je Kubikmeter |
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Fäkalwasser aus Grube alt 7,02 € je Kubikmeter |
Fäkalwasser aus Grube neu 6,31 € je Kubikmeter |
Fäkalschlamm aus Kleinkläranlage alter Preis 59,93 € |
Fäkalschlamm aus Kleinkläranlage neuer Preis 54,62 € |
Die Gemeindevertretung Michendorf hatte ursprünglich eine Erhöhung der Preise abgelehnt. Sie wollte vor Preiserhöhung eine klare Darstellung eines eventuellen Sparpotenzials seitens der MWA erwirken. Auf Grund von Sachzwängen musste extra eine Sondersitzung der Gemeindevertretung einberufen werden, in der Martin Rahn, Geschäftsführer der MWA, seine Argumentation vorstellte. Dabei kam es zu einer angeregten Diskussion in der Bürgermeisterin Frau Cornelia Jung (z.Zt. im Urlaub) Versäumnisse und mangelnde Information der Gemeindevertreter vorgeworfen wurde. Auf Grund der Sachlage blieb den Gemeindevertretern keine Wahl sich der Erhöhung der Preise zu entziehen. Den Michendorfer Mitgliedern in der Verbandsversammlung wurde aufgetragen in der Verbandsversammlung des Abwasserzweckverbandes durch ein externes Unternehmen die Kostenstruktur der Betreibergesellschaft MWA zu überprüfen, mit anderen Betreibern zu vergleichen und eine genaue Untersuchung der Verlustseite (Kosten) und in der entsprechende Einsparpotenziale aufgezeigt werden. Durch Überprüfung vergleichbarer Jahresabschlüsse sind die erhöhten Kostenpositionen exakt auszuweisen und Maßnahmen zur Kostenreduzierung durch die Betreibergesellschaft der Verbandsversammlung vorzulegen. dh





















































